Gewinnergemeinden des Wettbewerbs

Fünf Kommunen siegen im Wettbewerb "Bioenergiedörfer am Start!"
Breitnau, Dettighofen, Oberharmersbach, Teningen/Heimbach und Zell im Wiesental machen sich auf den Weg, Bioenergiedorf zu werden.

Vorträge der Gewinnergemeinden auf dem Kommunalforum am 24.11.2010 als pdf-Download

Breitnau

Logbuch

Gemeinde Breitnau
Landkreis Breisgau Hochschwarzwald

KM² 39,9 mit 1.962 Einwohnnern




Ansprechpartner:
Eugen F. Ketterer, Sprecher Arbeitskreis Bioenergiedorf
Tel: 07652/981501 oder 0172/2941639
Email: eketterer(at)t-online.de

Es soll ein Nahwärmenetz (KWK auf Biomassebasis) für den Ortskern gebaut werden. Daran sollen alle öffentlichen Gebäude (Sporthalle mit Hallenbad,
Schule, Rathaus, Kirche, Hotels) und möglichst viele private Verbraucher angeschlossen werden. In dem Zusammenhang hat der neu gegründete Arbeitskreis "Bioenergiedorf" bereits eine Befragung aller Hausbesitzer in der Ortsmitte zum Nahwärmenetz durchgeführt. Darin wurde ein Abnahme-Potenzial ca. 4.310 MWh Wärme in den nächsten Jahren ermittelt.

In Breitnau gibt es ein großes Potenzial landwirtschaftlicher
Nutzfläche (1.670 ha), Großvieheinheiten (u.a. 2.212 Rinder) und
Waldfläche (ca. 1.800 ha).

Dettighofen

Logbuch

Dettighofen
Landkreis Waldshut

KM² 7,41 mit 646 Einwohnern

Ansprechpartner:
Gerhard Riedmüller, Bürgermeister
Email: gemeindeverwaltung(at)dettighofen.de 

Die Abwärmenutzung einer bestehenden Biogasanlage (500kW) soll mit
einem zu bauenden Hackschnitzelkessel kombiniert werden. Im Ort ist der Aufbau eines Nahwärmenetzes geplant, der von einer Genossenschaft betrieben werden soll.  Eine Interessengruppe hat sich bereits gegründet. Für die öffentlichen Gebäude werden Einsparungen in den Bereichen Wärme und Energie angestrebt.

Das Potenzial an Biomasse stellen 750 ha landwirtschaftliche
Fläche, 1440 ha Waldfläche, 243 Rinder, 411 Pferde und 405 Hühner.

Oberharmersbach

Logbuch

Oberharmersbach
Landreis Ortenaukreis

KM² 40,91 mit 2.541 Einwohnern



Ansprechpartner:
Oliver Heizmann, Sprecher Arbeitskreis Energiewende in der Gemeinde
Email: heizmann.oliver(at)gmx.net
und Siegried Huber, Bürgermeister Gemeinde Oberharmersbach
Email: huber(at)oberharmersbach.de

Oberharmersbach strebt ein Konzept zur Fernwärmeversorgung des Ortskerns aus Biomasse ( regionale Holzhackschnitzel mit KWK) als größtes Projekt an. Daneben sollen zahlreiche öffentliche und private Gebäude energetisch saniert werden. Ein großes Potenzial besteht im Ausbau von Photovoltaik- und Windkraftanlagen, die mit Bürgerbeiligung weiter ausgebaut und installiert werden sollen.

In der Gemeinde unterstützen folgende Bürgervereinigungen die Entwicklung Oberharmersbach zum Bioenergiedorf: Der "Arbeitskreis Energiewende in der Gemeinde", die "Energieregion 2010 Mittlerer Schwarzwald" und die Agendagruppe "Förderkreis Pro-O'ha".

Oberharmersbach verfügt über 92 landwirtschaftliche Betriebe (23 Haupt-, 69 Nebenerwerbsbetriebe) und über 879 ha landwirtschaftliche Nutzfläc

Teningen /Heimbach

Logbuch

Homepage Bioenergiedorf Heimbach

Teningen/Heimbach
Landreis Emmendingen

KM² 5,07 mit 1.147 Einwohnern

Ansprechpartner: Holger Weis,
Umweltbeauftragter 07641-580655 
Email weis(at)teningen.de oder info(at)teningen.de

Im Zuge der Sanierung der Heizungsanlagen des Gemeinde- und Kirchenzentrums soll eine Nahwärmeversorgung auf Basis einer Biomasse-KWK-Anlage für Heimbach aufgebaut werden. Die Nutzung weiterer regenerativer Energien wird geprüft.

Die Bürgerenergiegenossenschaft Teningen e.G. und der Bürgerverein Heimbach sind aktiv in das Projekt eingebunden.
Circa 20 Grundstückseigentümer bekundeten bereits Interesse an einem
Anschluss an eine Nahwärmeversorgung. Weiterhin meldeten sich Land- und Forstwirte als mögliche Biomasselieferanten bei der Gemeinde.

Im Ortsteil befinden sich fünf landwirtschaftliche Betriebe, von denen zwei Haupterwerbsbetriebe sind und eine landwirtschaftliche Nutzfläche von 177 ha Land bestellen. Die Waldfläche beträgt 265 ha Wald.

Zell im Wiesental

Logbuch

Zell im Wiesental
Landkreis Lörrach

KM²36,2 mit 5.987 Einwohnern



Ansprechpartner:
Daniel Weiß
Tel: 07625/918674  Email: weiss(at)waldwaerme.de

Konkret soll der Auf- und Ausbau mehrerer Nahwärmenetze auf
Basis von Holz bzw. Abwärme in Kombination mit einer
verbesserten Nutzung des Energieholzangebots erfolgen.

Es sind bereits zwei Wärmenetze realisiert, die vonde der Betreibergesellschaft
in Bürgerhand unterhalten werden. Zahlreiche
örtliche Unternehmen sind als Wärmekunden eingebunden.Weiterhin wurden die Dächer öffentlicher Gebäude zur Nutzung von Photovoltaik vermietet. Ebenfalls hat Zell ein LEADER Projekts zur Erfassung von Rohstoffpotenzialen
für Holzenergie initiiert.

Zell im Wiesental verfügt über 74 landwirtschaftliche Betriebe mit insgesamt 995 ha landwirtschaftlicher Nutzfläche und 2349 ha Wald.

Termine, Veranstaltungen

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